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Römisches
Fundmaterial aus ziviler Siedlung (Vicus) und Gräberfeld.
Ein Hauptmerkmal der Stauferzeit in Schwaben ist das Kloster
Lorch.
Das Benediktinerkloster wurde um 1100 von Herzog Friedrich
I. von Schwaben gestiftet. Friedrich war der erste Staufer,
der es zu herzoglichen Würden gebracht hatte.
Man nimmt an, dass an der Stelle des Klosters früher eine
Burg gestanden hat. 1140 ließ König Konrad III. die Gebeine
seiner Vorfahren von der heutigen Stadtkirche, die damals
ein Chorherrenstift war, in das Kloster überführen.
Bis auf wenige Änderungen ist die Klosterkirche aus dem 12.
Jahrhundert bis heute erhalten. Eine schlichte, dreischiffige,
flachgedeckte Pfeilerbasilika. Das Langhaus ist frühromanisch,
die Vierungspfeiler spätromanisch verstärkt. Der Chor freilich
wurde 1470 gotisch verändert. Im Langhaus ist die Tumba des
Stifters.
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