Hasenkeule in Rotwein

 

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Wir brauchen dafür folgende Zutaten:

Hasenkeulen (pro Kopf eine)
50 g in feine Scheiben geschnittener Rauchspeck
1 Zwiebel
2 Karotten
Rotwein oder Buttermilch zum Einlegen
Wachholderbeeren
Pfefferkörner
Lorbeerblätter
Creme Fraiche und Sahne

Zubereitung:

Die Hasenkeulen werden zunächst 12 Stunden zusammen mit einigen Pfefferkörnern in Rotwein oder Buttermilch eingelegt. Ich habe meine letzten Hasenkeulen beim Metzger in einem Supermarkt erstanden. Sie hatten ihr Rotweinbad schon hinter sich.

In einen Bräter aus Gußeisen schichtet man die trocken getupften und mit Salz und Pfeffer eingeriebenen Hasenkeulen, lege Speckscheiben darauf und Möhren und Zwiebelstücken dazwischen, ferner Lorbeerblätter und Wachholderkörner. Dann den Deckel drauf und ab in den Backofen auf einen Gitterrost in der ersten Schiene von unten. Heißluft und Bratautomatik einschalten, sofern man am Backofen diese Wahlmöglichkeit hat. Temperatur 200°. Die Bratzeit beträgt 60 bis 90 Minuten, je nach Anzahl und Größe der Keulen. Bei Verwendung eines normalen Backofens sollte man Ober- und Unterhitze wählen und 220° Temperatur einstellen. Die Bratzeit beträgt dann ebenfalls 60 bis 90 Minuten.

Nach der Hälfte der Garzeit werden die Keulen herausgenommen. Zu dem Sud im Topf wird ½ Becher Creme Fraiche und auch etwas süße Sahne dazu gegeben und gut verquirlt. Die Keulen werden dann in gewendeter Lage wieder in den Bräter gelegt und mit 1/8 Liter Rotwein übergossen. Am besten paßt ein kräftiger Rotwein, vielleicht ein Franzose, Spanier oder Italiener.

Dann geht es zurück in den Ofen. Die letzten 20 Minuten vor dem Ende der Garzeit ohne Deckel (zum Bräunen) fertig braten.

Nun werden die fertigen Keulen warm gestellt und aus dem Bratfond die Sauce zubereitet. Falls nicht genug Flüssigkeit, gießt man noch etwas heißes Wasser dazu. Gewürzt wird mit

2 Eßlöffeln gekörnter Brühe

1 Eßlöffel Orangenmarmelade.

Wenn gewünscht, etwas andicken mit Mehl oder Stärkemehl. Dann sollte man das Ganze durch ein Sieb rühren.

Wir servieren dazu einen Apfelrotkohl und Preiselbeeren, ferner Semmelknödel (die gibt es ebenfalls beim Metzger, wenn man sie selbst nicht zubereiten will) oder Band-Butternudeln oder wahlweise auch Kartoffeln, je nach Geschmack.

Und nun lassen Sie sich das Wildgericht gut schmecken!

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